Der Weblog auf www.jan-pawlowski.de



Eintrag Nr. 10 vom 27.09.2019:
Wie versprochen, hier nun der nächste Eintrag direkt aus dem hohen Norden!
Viel Arbeit liegt bereits hinter mir doch das Ein oder Andere gibt es hier sicherlich noch zu tun. Die vergangenen 2 Wochen waren die bisher anstrengendste Zeit in meinem bisherigen Leben. Viel hin und her und manchmal auch kein Ende in Sicht.
Dennoch ist es so, dass ich mich seit gestern Abend auch wieder dem Amateurfunk widmen kann und auch schon einige QSOs auf dem 80m-Band geführt habe. Aktuell habe ich meine Solarcon IMAX 2000 und einen Dipol mit 2 x 20m und 18,75m Hühnerleiter (Wireman 450 Ohm) in rd. 10m Höhe aufgebaut.
Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich und ich hoffe, dass man den ein oder anderen OM in den nächsten Tagen und vielleicht auch Wochen wieder hören wird. Unsere Runde auf dem 10m-Band (28.415 MHz) ist nämlich leider mangels Masse bis auf weiteres eingestellt worden.
In diesem Sinne uns allen noch good luck und good DX!


Eintrag Nr. 9 vom 31.08.2019:
Dreams come true - Ein Traum wird wahr!
Vor rd. 2 Wochen am 19.August 2019 habe ich nun nach einigem Hin und Her endlich den Kaufvertrag für mein neues QTH unterschrieben. Wie hier schon vor einigen Monaten berichtet, wird es mich nach Schleswig-Holstein in die Nähe der Stadt Marne ziehen. Die Region ist für ihren Kohlanbau bekannt und ist in Europa das größte Kohlanbaugebiet.
Mein neues QTH liegt ca. 1,5 km Luftlinie von der Elbe bzw. auch von der Nordsee entfernt. Mein neuer Locator wird dann JO43LW sein. Ich freue mich schon jetzt auf meine Zeit im hohen Norden und auf viele schönes QSOs bei hoffentlich 0 QRM!
Aktuell bin ich mit den Vorbereitungen für den Umzug beschäftigt, der Mitte September 2019 stattfinden soll. Von da an werde ich dann auch immer im Norden anzutreffen sein. Zu den Gründen warum ich Nordrhein-Westfalen den Rücken kehre, hatte ich hier schon in meinen letzten Einträgen berichtet.
Der nächste Eintrag wird aller Voraussicht nach Ende September 2019 erscheinen. Dann wohl direkt aus dem hohen Norden!


Eintrag Nr. 8 vom 28.07.2019:
Tausche Sommer gegen Winter!
Schwitzen im sitzen war in vielen Teilen Deutschlands in dieser Woche Thema. Die bei uns gemessene Spitzentemperatur lag bei höre und staune 43C°, die am vergangenen Freitag von mir gemessen worden ist. Was für eine Hitze!
Von Freunden und Bekannten werde ich vielfach gefragt, was denn meine Gründe für einen Umzug in den hohen Norden sind. Wenn ich ehrlich bin, dann gibt es sehr viele und einer davon ist auch das Klima und hier insbesondere die Temperatur, die dort doch vor allem im Sommer häufig deutlich niedriger ausfällt (8 - 10C°). Ich selber würde mich daher auch ein Stück weit als "Klimaflüchtling" bezeichnen wollen.
Nach dem Turbosommer 2018 folgte nun der heißere Sommer 2019. Es bleibt abzuwarten, wie der Sommer 2020 wohl werden wird. Gut ist es, dass das Problem mehr und mehr politisch und auch gesellschaftlich an Aufmerksamkeit gewinnt. Leider wird es einige Zeit dauern, bis sich ggf. erste Ergebnisse spürbar zeigen werden.
Fridays for Future macht weiter so!


Eintrag Nr. 7 vom 29.06.2019:
Mein bereits angekündigter QTH-Wechsel nimmt konkrete Formen an. Gestern war bereits das Vorgespräch beim Notar und aller Voraussicht nach wird man mich ab Oktober 2019 schon von meinem neuen QTH aus auf Kurzwelle und auch auf UKW hören können. Ich plane den Aufbau einer "Küstenfunkstation" im Bereich der Elbemündung von Schleswig-Holstein.
Als Antennen liegen bereist griffbereit: Delta Loop für 80m / 160m (80m Fullsize / 160m Lambda ½ Antenne), 2-Element Hurrican Spider Quad für 10 - 20m und div. Vertikalstrahler für Kurzwelle und auch für UKW. Zusätzlich werden wohl zeitweise auch noch ein 4-Element Monobandbeam für 10m und eine Flexa Yagi für 2m zum Einsatz kommen. Von daher kann das Sonnenfleckenminimum ruhig kommen! ;)
Neben meinem Hobby Amateurfunk bin ich auch noch Inhaber eines Bundesfischereischeines und freue mich darüber, dass man in Schleswig-Holstein vor allem an den Küstengewässern (Nord- und Ostsee) und solche, die als Küstengewässer deklariert sind (Elbe bis Wedel und Stör bis B77), ganzjährig ohne Tages- oder Jahreskarten im Rahmen bestehender Schonzeiten und Mindestmaße angeln darf. Es wird lediglich ein Bundesfischereischein benötigt, der anders als in NRW, in Schleswig-Holstein nach bestandener Fischereiprüfung einmal erworben werden muss und auf Lebenszeit gültig ist. Der Preis hierfür beträgt nur 10 €. Einfach super, so macht Föderalismus richtig Spass!
Für den Nord-Ostsee-Kanal benötigt man allerdings eine Tags-, Wochen- oder Jahreskarte. Der Preis für eine Jahreskarte beträgt aktuell 66 €. Dafür darf allerdings der gesamte Kanal befischt werden und von daher relativiert sich der Preis am Ende auch.
Wichtig zu beachten ist, dass es sowohl an Nord- und Ostsee aber auch an allen anderen Gewässern teilweise abweichende Schonzeiten und auch Mindestmaße gibt. Als von daher vorher alles genau recherchieren, damit es hinterher keine Probleme gibt!


Eintrag Nr. 6 vom 31.05.2019:
Die Zeit ist schon so schnell wieder vergangen, dass ich es nicht versäumen möchte auch für den Monat Mai einen Eintrag hier in meinem Weblog zu hinterlassen.
In der vergangenen Woche war ich in Schleswig-Holstein unterwegs. Der ein oder andere OM hat mich sicherlich auch auf Kurzwelle (80m-Band) gehört. Wie bereits schon in einem meiner ersten Einträge angekündigt, plane ich für dieses Jahr einen QTH-Wechsel.
Bei der Gelegenheit habe ich mir gleich schon einmal einige Objekte im hohen Norden angeschaut. Der Wechsel wird voraussichtlich Mitte September 2019 vollzogen werden. Bis dahin gibt es für mich allerdings noch einiges zu tun.
Einige Kleinigkeiten aus meiner Funkbude habe ich bei eBay schon zum Verkauf angeboten. Einige wenige Teile werden in den nächsten Tagen noch folgen. Dennoch bleibe ich dem Hobby treu und wer mich kennt, der weis auch nach was für einem QTH ich genau suche.
Ich wünsche allen OMs viel Spass bei der diesjährigen Sporadic E Saison auf UKW bzw. auch auf Kurzwelle. Vor einigen Tagen konnten wir schon die ersten Bandöffnungen in Richtung Südeuropa auf dem 10m-Band beobachten. Mal schauen, ob es in der Qualität so weiter geht!


Eintrag Nr. 5 vom 27.04.2019:
Über die Osterfeiertage habe ich einen kleinen Antennentest durchgeführt und werde die Ergebnisse hier nun kurz vorzustellen. Getestet habe ich eine Solarcon Antron A99 aus den USA. Gebaut wurde die Antenne für den Funkbetrieb auf dem 11m-Band (CB-Funk).
Bei meinem Test ging es um die Tauglichkeit der Antenne für einen Funkbetrieb auf den Amateurfunkbändern 10m und 15m. Der Vorteil bei dieser Antenne ist, dass sie über einen Abstimmring oberhalb der Einspeisung verfügt. Hierüber lässt sich das Stehwellenverhältnis (SWR) entsprechend einstellen.
Zuerst habe ich die Antenne mit einem Antennenanalyser (Mini 600) für das 10m- und 15m-Band eingemessen. Auf dem 10m-Band betrug die Stehwelle im besten Fall 1,7:1 und auf dem 15m-Band 2,1:1. Dabei habe ich festgestellt, dass das untere Drittel des Abstimmbereiches keinen positiven Einfluss auf das Stehwellenverhältnis auf den beiden gen. Amateurfunkbändern hat und daher auch beim Abstimmen der Antenne vernachlässigt werden kann. Die Impedanz der Antenne lag je nach Frequenz zwischen 35 - 45 Ohm, also zu niederohmig.
Im weiteren Verlauf des Antennentestes habe ich mir überlegt, wie eine bessere Resonanz erzielt werden kann. Dabei habe ich es einmal mit dem originalen Radialkit (GPK1) von Solarcon probiert. Hierbei stellte ich fest, dass nun die Stehwelle auf beiden Amateurfunkbändern im besten Fall 1,9:1 beträgt. Somit gab es eine leichte Verbesserung auf dem 15m-Band, jedoch eine deutliche Verschlechterung auf dem 10m-Band.
Da mich dieses Ergebnis doch ehr verwundert hat, habe ich meinen Antennentest weiter fortgesetzt und mir überlegt, wie ich eine noch bessere Anpassung der Antenne erzielen kann. Dabei habe ich nun eine Stromdrossel (vgl. HF-Drossel / Mantelwellensperre) verwendet und diese direkt unter dem Einspeisepunkt der Antenne platziert. Eine solche Stromdrossel bewirkt eine Symetrierung der Antenne und verhält sich wie ein 1 zu 1 Balun. Das Ergebnis sprach für sich! Der Aufbau einer solchen Stromdrossel wird hier auf YouTube von Christian Petersen (DD7LP) beschrieben.
Das Stehwellenverhältnis betrug nun ohne das Radialkit auf dem gesamten10m-Band 1,2:1 und auf dem 15m-Band mit dem Radialkit 1,5:1. Der Einsatz des gen. Radialkits ist nur für den Funkbetrieb auf dem 15m-Band zu empfehlen. Die Impedanz der Antenne betrug jetzt auf beiden Amateurfunkbändern durchweg rd. 50 Ohm.
Ich hoffe ich konnte mit dem Test dieser Antenne dem ein oder anderen OM das Einstellen ein wenig erleichtern. Ich habe für die verschiedenen Tests rd. 4 Std. gebraucht und das mit einem Antennenanalyser!


Eintrag Nr. 4 vom 30.03.2019:
Heute ist der 30.März 2019, der Tag nachdem Großbritannien die Europäische Union hätte ursprünglich verlassen sollen. Es wurden mehr als 2 Jahre in Brüssel verhandelt doch am Ende ist keine Einigung in Sicht. Ab jetzt liegen wieder sprichwörtlich alle Optionen auf dem Tisch! Der neue Termin für einen Austritt aus der Europäischen Union ist in rd. 2 Wochen am 12.April 2019. Was soll das bringen? Als ob sich bis dahin noch etwas ändern wird.
Am 26.Mai 2019 wird das europäische Parlament neu gewählt. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich bis zum heutigen Tag keine Idee, welche politische Partei man als Wähler überhaupt noch wählen kann. Für mich bleibt immer nur noch die Wahl zwischen "Pest und Cholera". Geht Ihnen das auch so?
Aktuell ist es für mich auch denkbar, dass ich mich mit meiner Stimme bei der anstehenden Wahl erstmalig ganz enthalten werde, da ich nicht weiter bereit bin, mich für den kleinsten gemeinsamen Nenner zu entscheiden.
All die Versprechungen, die auch die deutsche Politik ihren Wählerinnen und Wählern nach der letzten Bundestagswahl gemacht haben, sind bisher kaum umgesetzt worden und das auch wieder nach mehr als einem Jahr an Zeit. Auch beim Thema Klimaschutz kommt nichts in Bewegung, außer die vielen Schülerinnen und Schüler, die Freitag für Freitag für ihre Zukunft demonstrieren. Einfach super, weiter so!!!


Eintrag Nr. 3 vom 23.02.2019:
Auch im Monat Februar haben sich bisher nicht nur global, sondern auch in Deutschland wieder viele Dinge ereignet.
Vor zwei Tagen gab es z. B. einen rd. 30-stündigen Stromausfall in einem Stadtteil von Berlin. Hier wurde durch ein Baugerät ein Erdkabel beschädigt. Vor fast genau einem Jahr hatten wir bei uns in der Stadt ein ähnliches Problem. Jedoch war hier nach nur wenigen Stunden der Strom wieder vorhanden. Viele Menschen sind heute nicht mehr auf so eine Situation vorbereitet. Vielfach ist es kaum vorstellbar, dass der Strom für längere Zeit ausfallen könnte.
Ich selber arbeite aktuell an einer eigenen USV-Anlage, dessen Bleigel Akkus in Zukunft durch einige PV-Module ständig geladen werden sollen. Man kann bei dem Thema eigentlich nur jedem raten, sich auf eine solche Situation entsprechend vorzubereiten. Wer hat heute überhaupt noch Kerzen im Haus? Oder gar eine Taschenlampe?
Ein weiteres Thema, das uns schon seit einigen Jahren beschäftigt, ist der stattfinden Klimawandel. Aktuell haben wir bei uns im Ruhrgebiet Ende Februar an manchen Tagen zeitweise bis zu 16 C°. Eigentlich viel zu warm für diese Jahreszeit. Es bleibt abzuwarten, wie warm der kommende Sommer wohl werden wird. Im vergangenen Jahr sind hier bei uns wieder neue Rekorde aufgestellt worden.
Respekt zolle ich daher auch all denjenigen, die seit einigen Freitagen Woche für Woche in ganz Europa auf die Straße gehen und für einen Wechsel bei der Klimapolitik kämpfen. Einfach super!!!


Eintrag Nr. 2 vom 27.01.2019:
Neues Jahr neues Glück! Ich hoffe alle Leser dieses Weblogs sind gut ins neue Jahr gekommen. Aber allzu häufig ist es so, dass die Probleme aus dem alten Jahr einen auch im neuen Jahr beschäftigen.
Dabei denke ich an den vielen Schnee, der über den Jahreswechsel und in den ersten Wochen 2019 danach im Süden Deutschlands, in Österreich und in der Schweiz gefallen ist. Aktuell liegen mir keine Berichte vor, dass es hier zu Notfunkaktivtäten im Amateurfunkdienst gekommen ist. Dennoch sind solche Extremsituationen durchaus auch Anlass für Funkamateure Hilfe zu leisten.
In dieser Woche (4.KW 2019) hatten wir nachts unseren 1.Frost im neuen Jahr mit Temperaturen um -8 C° wobei es zum Wochenende hin schon wieder bis zu 8 C° waren. Der im vergangenen Jahr fehlende Regen ist seit dem Jahreswechsel ein ständiger Begleiter gewesen. An manchen Tagen war es trocken, doch gefühlt hat es bisher jeden 2ten Tag geregnet. Der Schnee hielt sich in diesem Winter bisher bei uns auch in Grenzen. Wir hatten in einer Nacht einmal wenige Millimeter an Schnee. Doch dieser war nach einem Tag auch schon wieder verschwunden. Mal schauen, ob sich hier in den letzten Winterwochen noch etwas tut.
Für 2019 habe ich persönlich große Pläne und plane aktuell eine Verlegung meines Wohnsitzes in den Norden Deutschlands (Schleswig-Holstein). Motivation für meinen Umzug sind u.a. die vielen schönen Erinnerungen aus meinen Kindheitstagen an der Nord- und Ostsee. Nach Möglichkeit soll es auch in eine eigene Immobilie gehen mit einem entsprechend großen Grundstück (min. 1.000 m²) mit viel Platz für reichlich Amateurfunkantennen.
Den nächsten Beitrag in diesem Weblog plane ich für Ende Februar 2019 und werde versuchen in Zukunft monatlich einen neuen Beitrag hier zu veröffentlichen.


Eintrag Nr. 1 vom 24.12.2018:
Das Jahr neigt sich nun wieder dem Ende entgegen und da ist es die richtige Zeit das Jahr Revue passieren zu lassen. Sicherlich ist in 2018 global ähnlich viel passiert wie 2017, dennoch gibt es einige Dinge, die uns noch einige Zeit beschäftigen werden.
In Erinnerung geblieben ist mir der viel zu warme Sommer, der eigentlich alle zum Schwitzen gebracht hat, ob zu Hause oder bei der Arbeit. Der fehlende Regen über Wochen und Monate war hier ein weiteres Zeichen. Es bleibt zu hoffen, dass dies nur eine Ausnahme war, dennoch häufen sich die Extremwetterlagen weltweit. Von daher ist von einer Kontinuität beim Extremwetter auszugehen. Schade, dass wir in Deutschland Vorreiter beim Klimaschutz sein wollen, es aber dennoch nur für das Schlusslicht reicht.
In dem Zusammenhang sollte man den Kampf der Aktivisten im Hambacher Forst nicht vergessen. Hier wurde mit allen Mitteln aktiv gegen den Braunkohleabbau gekämpft. Aktuell sieht es so aus, dass der Kampf gewonnen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass es am Ende auch dabei bleibt. Sonst waren die Toten und Verletzten umsonst!
Ein weiteres Thema was uns in diesem Jahr viel beschäftigt hat und deutlich an Fahrt aufgenommen hat, ist die CO²-Belastung in deutschen Innenstäten. Die deutsche Umwelthilfe hat 2018 hier den Finger in die Wunde gelegt, was 2019 zu diversen Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in einigen deutschen Innenstäten führen wird. Aufgrund dieser Situation sah sich die Politik im Herbst genötigt, die Möglichkeit einer Sammelklage für die Verbraucher zu schaffen. Leider gibt es für eine Beteiligung an einer Musterfeststellungsklage gegen die großen deutschen Autobauer nur ein sehr kleines Zeitfenster, nämlich vom 01.11. bis zum 31.12.2018. Also, wer noch klagen will, der sollte es möglichst schnell tun. Denn die Politik sieht sich auch bei diesem Thema nicht weiter zum Handeln genötigt.
In diesem Jahr wurde auch der Missbrauchsbericht zu den vielen Missbrauchsfällen in der kath. Kirche vorgestellt. Die lt. dem offiziellen Abschlussbericht rd. 3.500 Fälle sind wohl nur die Spitze des Eisbergs. Auch hier sieht sich die Politik nicht zum Handeln gezwungen und verlässt sich auch weiterhin auf eine Aufklärung durch die Verantwortlichen in der Kirche. Ich selber habe schon 2007 der Kirche den Rücken gekehrt, wobei zu der Zeit schon von Missbrauchsfällen gesprochen worden ist. Die Opfer wurden und werden seitdem auch weiterhin von der Politik und der Gesellschaft mehrheitlich alleine gelassen. Dies wird sich voraussichtlich auch in 2019 leider nicht ändern. Vielleicht liegt dies auch an der juristischen Position der Kirche als Staat im Staat. Ich finde es schon höchst seltsam, dass bei einer vermeintlich offiziellen Trennung von Kirche und Staat das Finanzamt Kirchensteuern für die christlichen Kirchen erhebt und für die richtige Abwicklung sorgt.
Spannend bleibt auch zu beobachten, wie sich in diesem Jahr die Situation an Silvester in Köln darstellen wird. Nach zahlreichen Ausschreitungen und Übergriffen in den vergangenen beiden Jahren wird hier sicherlich besonders genau hingeschaut werden.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.




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